Ausser Haus Markt – Zahl des Monats

Im Zahlenmenü des Ausser Haus Marktes halten wir einige Überraschungen bereit! Alle Beiträge sind zur Veröffentlichung (bei Quellennennung: CHD Expert Deutschland) frei gegeben. Bei Interesse an weiteren Fakten sprechen Sie uns bitte an:
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Vegetarisch ist im Trend: 84% der deutschen Gastbetriebe bieten „fleischfrei“ regelmäßig anMärz 2010 – 84% der Gastbetriebe bietet vegetarisches Essen an
Fleischfrei ist in: Knapp 84% der gastronomischen Betriebe in Deutschland bietet regelmäßig vegetarische Speisen an. Koschere Gerichte bieten lediglich 1,9 Prozent der gastronomischen Unternehmen. Halal-konforme Speisen werden nur von 0,5 Prozent der Betriebe hergestellt. Rund 16 Prozent der Gastbetriebe verzichten ganz auf diese Sonderformen. Bei den vegetarischen Speisen spielen F&B-Qualität und regionale Herkunft die Hauptrolle bei der Auswahl der Rohwaren.
(Quelle: CHD Expert Deutschland – Untersuchung von 216 Hotels und Restaurants, Herbst 2009)
Es kann nur besser werden – die deutschen Tophotels hoffen auf Umsatzzuwächse nach zum Teil erheblichen Verlusten in 2009 Februar 2010 – 50% der Luxushotels mit Umsatzeinbrüchen im Geschäftsjahr 2009
Das Geschäftsjahr 2009 ist bei der Mehrheit der rund 220 Luxushotels in Deutschland enttäuschend verlaufen. 50 Prozent vermeldeten Umsatzrückgänge bis zu zweistelligen Prozentpunkten. Rund ein Viertel der Fünf-Sterne-Häuser (26%) konnte den Umsatz auf Vorjahresniveau stabilisieren und lediglich ein Viertel (24%) konnte dem Trend widerstehen und ihre Umsätze steigern. Dies ist Teilergebnis der Jahresanalyse im Gastgewerbe („Gastrodynamik 2009“) von CHD Expert. Bei den First-Class-Hotels ist die Geschäftslage nicht gar so ernüchternd: Lediglich 26 Prozent der insgesamt 2.660 Vier-Sterne-Häuser verzeichneten Umsatzrückgänge im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte (46%) stabilisierte das Ergebnis auf 2008-Niveau und wiederum ein Viertel aller Betriebe freuten sich über einen Zuwachs.
(Quelle: CHD Expert Deutschland – “Gastrodynamik 2009”)
Deutsche Hoteliers investieren kräftig in Neubauten, Modernisierungen und Anbauten – insgesamt über 9,5 Milliarden Euro (Foto: Platzl Hotel München)Januar 2010 – Deutsche Hotels investieren 9,5 Milliarden Euro
452 Hotelbau-Projekte mit über 70.000 Zimmern werden derzeit in Deutschland voran getrieben, davon 335 Neubauten. Insgesamt werden über 9,5 Milliarden Euro investiert. Im Durchschnitt kostet jedes neu errichtete Hotel etwa 25,4 Millionen Euro. Die meisten Hotelprojekte sind in Bayern (65) und Baden-Württemberg (59) zu finden. Über die Hälfte der Projekte sind im Luxussegment (fünf Sterne) angesiedelt.
(Quelle: CHD Expert Deutschland – Studie “HOTEL UPGRADE 2010”)
Kneipendichte: In Deutschland kommt eine getränkegeprägte Gastronomie auf 559 Einwohner – in Österreich auf 401 Alpenländler und in der Schweiz auf nur 365 Eidgenossen (Foto: Dehoga/Cordula Giese)Dezember 2009 – Kneipendichte in der Schweiz am höchsten
Deutschland ist zwar als Außer-Haus-Markt ein Riese, doch beim sog. Kneipenindex nur auf dem dritten Platz der deutschsprachigen Länder. Hierzulande kommt ein getränkegeprägter Gastronomiebetrieb auf 559 Einwohner, in Österreich sind es immerhin eine Kneipe je 401 Einwohner und in der Schweiz müssen sich durchschnittlich nur 365 Eidgenossen einen Gastbetrieb teilen. Dabei ist die Anzahl der Etablissements höchst unterschiedlich: Mit 147.062 Restaurants, Cafés und Bars ist der Gastromarkt Deutschland sieben Mal so groß wie in Österreich (20.405) oder in der Schweiz (20.793). Auch bei der Hotellerie ist Deutschland riesig: Mit 37.867 Beherbergungsbetrieben ist der Hotelmarkt sieben Mal größer als die Schweiz oder noch doppelt so groß wie Österreich.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking – Länderprofil Deutschland)
Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.November 2009 – Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro
Die rund 38.890 Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe, Pensionen etc.) stehen für rund 16,59 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2008 (+0,5% zum Vorjahr). Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Übernachtungsleistungen bedeutet laut einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums einen Steuerausfall von rund einer Milliarde Euro. F&B-Leistungen sind davon ausgeschlossen; der Umsatz mit Essen und Trinken in deutschen Hotels beträgt rund 6,11 Milliarden Euro (2007, -0,05%), Von der Steuersenkung ebenfalls ausgenommen sind Gastronomiebetriebe; deren F&B-Umsatz betrug zuletzt 47,28 Milliarden Euro. Würde die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe (Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung) um zwölf Prozentpunkte gesenkt, würden die Steuerausfälle 4,8 Milliarden Euro pro Jahr betragen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt/CHD Expert Deutschland – FACET, Bundesfinanzministerium)
Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)Oktober 2009 – 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
Das deutsche Gastgewerbe stemmt sich gegen die Krise: Drei Viertel der Restaurants und Hotels werben mit Sonderaktionen und Rabatten, um weitere Gäste zu gewinnen. Über 41 Prozent der Gastbetriebe gewähren Gruppen Sonderkonditionen. Mehr als ein Drittel der Profi-Gastgeber bietet Firmenkunden Vorzugskonditionen. Dagegen bevorzugen nur rund ein Viertel der Unternehmen zeitlich begrenzte Sonderrabatte (z.B. Pauschalrabatt von 10%). Zugaben wie Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Aktionen werden in nur 19 Prozent der Gastbetriebe eingesetzt. Und Discountofferten sind noch weniger populär: Lediglich knapp 14 Prozent der Restaurants und Hotels setzen den Preis für ausgewählte Angebote z.B. um 25 Prozent drastisch herab. Grundsätzlich gilt im deutschen Gastgewerbe: Rabatt ja, aber nur begrenzt. Denn nichts sei schwieriger, so der Tenor unter den Entscheidern, als den Preis später wieder anheben zu wollen.
(Quelle: CHD Expert (Deutschland) – Befragung Gastgewerbe September 2009)
Deutscher Weißwein liegt im Trend (Foto: © Kzenon - Fotolia.com)September 2009 – Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
Deutscher Weißwein führt den Geschmackstrend an. Liebhaber edler Tropfen ordern am meisten süffig-frische Kelter aus traditionellen Anbaugebieten wie Rheingau, Rheinhessen, Mosel und Baden. In den meisten deutschen Weinkarten der Gastronomie (55%) besteht mindestens die Hälfte der Angebote aus Weinen aus dem Inland. Zwei von drei Gastronomen bestätigen, dass deutscher Weißwein im Trend vorne liege. Zum Vergleich: Rotwein aus Deutschland ist nur bei knapp vier Prozent der gehobenen Gastronomiebetrieben ein erwähnenswerten Umsatzfaktor. Die Deutschen bleiben auch weiterhin lustig gesinnte Weintrinker – knapp die Hälfte der Gastronomen verzeichneten 2008 einen Umsatzzuwachs bei Wein.
(Quelle: CHD-Expert-Studie “Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie 2009”)
Das wohl schönste neue Luxushotel in Deutschland wird das Kameha Grand Bonn – spektakuläre Neueröffnung ist am 15. NovemberAugust 2009 – Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
Der Hotelbauboom ist noch lange nicht am Limit: In den nächsten Jahren steigt die Anzahl der Luxushotels in Deutschland um rund 20 Prozent; 42 neue Fünf-Sterne-Hotels werden in den nächsten vier Jahren eröffnet. Bei den First-Class-Hotels steigt die Anzahl der Betriebe um rund sechs Prozent (176 neue Vier-Sterne-Hotels). Bei den Komfort-Hotels beträgt das Wachstum rund ein Prozent (87 neue Drei-Sterne-Projekte). Insgesamt wächst der Hotelmarkt Deutschland um 2,6 Prozent (oder 353 neue Hotels aller Kategorien).
(Quelle: FIND – Foodservice Industry National Database)

Juli 2009 – 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
In den rund 80.270 Betrieben und Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wurden 3,12 Milliarden Essen ausgegeben – zu einem Wert von rund 14,67 Milliarden Euro (+1,7%). Damit ist Deutschland der größte Cateringmarkt vor Frankreich (Marktvolumen: 13,09 Mrd. Euro), Großbritannien (11,49 Mrd. Euro). 23 Prozent der Einrichtungen in Deutschland sind Betriebskantinen, 26 Prozent Krankhaus- oder Heimverpflegungsbetriebe und elf Prozent Schulkantinen bzw. Studentenmensen. Die Zahl der Anbieter nahm zuletzt leicht um ein Prozent ab.
(Daten von 2007 / Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking – Länderprofil Deutschland)
Hotel Adlon Kempinski Berlin: Trendsetter in der europäischen LuxushotellerieJuni 2009 – Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
Auch bei der Anzahl der Beherbergungsbetriebe ist Deutschland führend in Europa. Mit 44.812 Übernachtungsstätten führt Germania das Ranking an – mit Abstand vor Großbritannien auf Platz 2 (37.852 Betriebe) und Italien auf Platz 3 (36.776 Einrichtungen). Frankreich liegt mit „nur“ 27.914 Herbergen abgeschlagen auf Platz 4. Auch bei der Anzahl der Hotelprojekte (Neubauten von First-Class- und Luxushotels) liegt Deutschland mit 214 Projekten (insgesamt 43.378 Gästezimmer) klar auf Rang 1. Dahinter folgen Großbritannien (127 Hotelprojekte/22.899 Gästezimmer) und Spanien (46/10.076). In Italien werden derzeit lediglich 41 größere Hotelprojekte (7.070 Zimmer) gezählt und in Frankreich gar nur 29 Projekte (5.444 Zimmer).
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking; tophotelprojects.com – International Hotel Construction Project Database)
500 Millionen Euro teures Luxushotel: Mardan Palace Antalya/Türkei eröffnet Ende MaiMai 2009 – 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
Der Tourismus in Südosteuropa nimmt zu: In den Sonnendestinationen Rumänien, Bulgarien und der Türkei entstehen in den nächsten Jahren 35 neue First-Class- und Luxushotels. Die meisten Hotelprojekte gibt es in der Türkei: 19 Hotelneubauten mit insgesamt 3.500 Zimmern). Derzeit gibt es 3.574 Hotelbetriebe in dem Nato-Partnerland. In Bulgarien entstehen sechs neue Tophotels (1.260 Zimmer); derzeit gibt es rund 3.300 Beherbergungsstätten. In Rumänien sind es zehn Hotelprojekte (2.010 Zimmer); aktuell bestehen 1.484 Gastbetriebe.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking; tophotelprojects.com – International Hotel Construction Project Database)

April 2009 – F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
Bella Italia ist als Reise- und Genießerland immer noch die Nr. 1 in Europa. So steht die italienische Hotellerie im Ranking der F&B-Umsätze (F&B = Food & Beverages, ausgegebene Speisen und Getränke) mit 8,0 Milliarden Euro Marktumfang an der Spitze. Auf Rang 2 folgt Frankreich (7,3 Mrd. Euro F&B-Umsätze in Hotels) und auf Rang 3 Deutschland (6,8 Mrd. Euro). Die Hotellerie in Großbritannien gab Speisen und Getränke im Wert von 6,3 Milliarden Euro aus (Rang 4) und die Hotels in Spanien fü+r 3,8 Milliarden Euro (Rang 5).
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

März 2009 – 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6% (Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
Bei der Betriebsverpflegung sind in Deutschland, Frankreich und Großbritannien muntere Zuwachsraten in den vergangenen Jahren zu erkennen. In Deutschland betrug das Umsatzvolumen der Firmenkantinen 4,47 Milliarden Euro (durchschnittliches jährliches Wachstum von +0,71%). In Frankreich wurden zuletzt 3,31 Milliarden Euro (+1,89%) mit Betriebsverpflegung umgesetzt. In Großbritannien waren dies 3,72 Milliarden Euro (+3,24%). In diesem Wirtschaftsjahr ist für die Betriebsverpflegung in den europäischen Industrienationen von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Marktentwicklung auszugehen, da sich die steigende Zahl der Entlassungen auch in der Frequentierung der Firmenkantinen widerspiegelt.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)
Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
Der weltweite Foodservice-Umsatz beträgt 1.588 Milliarden Euro pro Jahr. Rund ein Drittel davon wird in den USA umgesetzt; hier betragen die Pro-Kopf-Ausgaben für Essen außer Haus pro Jahr 1.287 Euro. Westeuropa hat rund 19 Prozent Anteil an den jährlichen Foodservice-Ausgaben. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben für Essen außer Haus pro Jahr betragen 815 Euro, in Deutschland dagegen nur 804 Euro.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count on Expenditures and Trends / CHD-Marktreport „Außer-Haus-Markt 2008“ – erhältlich im Foodservice Webshop www.foodservice-shop.com)

Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
Die Betriebsverpflegung in Deutschland boomt: 2007 wurden in rund 18.400 Betriebskantinen (B&I, Health, Welfare) ca. 994,5 Millionen Essen ausgegeben. Der Gesamtwert des Kantinenessens beträgt 4,4 Milliarden Euro. Die beliebtesten Speisen am Arbeitsplatz sind: Currywurst mit Pommes Frites, Spaghetti Bolognese, Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree, Bami Goreng, Rinderrouladen mit Salzkartoffeln, Steinofenpizza, Alaska-Seelachsfilet mit Petersilienkartoffeln, Jägerschnitzel mit Röstkartoffeln, Pikante Räuberpfanne mit Nudeln, Hühnerfrikassee mit Reis.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking / CHD-Marktreport „Außer-Haus-Markt 2008“ – erhältlich im Foodservice Webshop www.foodservice-shop.com)

November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
In Deutschland gibt es im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) 221.132 Betriebe, davon sind 82 Prozent in der Gastronomie und 18 Prozent in der Beherbergung. Zahlenmäßig die stärksten Segmente in der Gastronomie sind Restaurants (rund 61.000), Kneipen/Pubs (rund 34.200), Gaststätten (rund 31.200), Imbisse (rund 21.100) und Cafés/Eiscafés (rund 18.500). Hauptsegmente in der Beherbergung sind Full-Service-Hotels (ein bis fünf Sterne, rund 13.400), gefolgt von Gasthöfen (rund 8.400) und Hotels garni (rund 7.600).
Quelle: CHD Expert Deutschland

Oktober 2008 - 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
Die drei größten Außer-Haus-Märkte Europas sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 9,2 Mrd. Essen ausgegeben (durchschnittliche jährliche Wachstumsrate: 2,4%). In Großbritannien waren dies 8,9 Mrd. Essen (+3,7%) und in Frankreich 6,8 Mrd. Essen (+2,3%). Die Top3-Foodservice-Märkte sind damit gemeinsam größer als die nächstgrößeren sieben Außer-Haus-Märkte Europas.
Quelle: CHD Expert / FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking

September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur € 3,14
Pizza als Mittagessen ist eine günstige und attraktive Alternative in der Betriebskantine: Der Durchschnittspreis für eine Portion Pizza in der Mitarbeiterverpflegung beträgt 3,14 Euro und liegt damit deutlich unter anderen Lunchangeboten. Dies geht aus der CHD-Studie „Mitarbeiterverpflegung 2008“ (erhältlich im Foodservice-Shop), zu der führende Betriebe (mit Kantinen und mit mehr als 100 Mitarbeitern) befragt wurden. In 40 Prozent der Kantinen mit eigener Pizzastation wird eine Portion Pizza sogar noch günstiger angeboten – zu Preisen zwischen 2,60 und 3,00 Euro. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen durchschnittlich 3,28 Euro und auch eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist bei einem Durchschnittspreis von 3,30 Euro klar teurer.

August 2008 – Mittagspause in Frankreich
Zeit ist Geld: Auch in Frankreich – dem Mutterland des guten Essens – nehmen sich nur 33 Prozent der Arbeitstätigen mittags Zeit für einen Restaurantbesuch. Über 60 Prozent der Werktätigen nehmen sich ihre Mittagsmahlzeit mit oder besuchen gelegentlich Cafés oder Firmenkantinen. Der typische „Lunch breaker“ in Frankreich ist zwischen 25 und 44 Jahren alt und angestellt. Nur ein Viertel kann mittags nachhause gehen, um mit der Familie zu essen. Die Mehrheit wählt zwischen vorgekochten Gerichten zum Mitnehmen (34% essen so mindestens einmal pro Woche) oder bestellen sich etwas beim Lieferservice (15% speisen so täglich) oder gehen in eine Kantine (16% täglich).
Quelle: CHD Expert Frankreich, Studie „Panorama de la restauration: La pause déjeuner“, 2008

Juli 2008 – Gastro-Durchschnittsbon in Europa
Wie bei den Hotelraten sind auch die Gastronomiepreise hierzulande vergleichsweise niedrig: Der Durchschnittsbon in einem deutschen A-la-carte-Restaurant beträgt 14,50 Euro und liegt damit um rund 40 Prozent niedriger als in Großbritannien. In den englischen Top-Restaurants bezahlt jeder Gast durchschnittlich 23,60 Euro je Hauptmahlzeit. Die Restaurantpreise sind in den vergangenen drei Jahren erheblich gestiegen. 2005 betrug der Gastro-Durchschnittsbon in Deutschland noch 11,70 Euro. In Spanien waren dies 15 Euro und in Frankreich 18,50 Euro. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants.
Quelle: CHD Expert Deutschland

Juni 2008 - Umsatzverluste in der Gastronomie
Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants hat in den vergangenen sechs Monaten leicht abgenommen. Nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent. Der Durchschnittsbon je Gast beträgt 12,51 Euro und damit nur vier Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Das leichte Plus in der Gastronomie ist auf allgemeine Preissteigerungen zurück zu führen. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert Deutschland.
Quelle: CHD Expert Deutschland
Mai 2008 – 500.000 neue Hotelzimmer
Die Luxushotellerie ist weltweit auf dem Vormarsch: 55% der Tophotels, die weltweit in den nächsten fünf Jahren eröffnet werden, sind Fünf-Sterne-Häuser. Global kommen rund 500.000 Zimmer in den Kategorien First Class (37%) und Luxus (63%) auf den Markt. Das stärkste Wachstum verzeichnet Europa: hier werden in den nächsten Jahren rund 32% aller Top-Hotelprojekte eröffnet. Auf Platz 2 ist Asien mit 26% aller geplanten Tophotels, auf Platz 3 Nordamerika mit 22% der führenden Hotelprojekte.
Quelle: tophotelprojects.com / CHD Expert Deutschland
April 2008 – 146 Liter Kaffee
pro Kopf pro Jahr
Kaffee ist nach wie vor das meist konsumierte Getränk Deutschlands. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag zuletzt bei 146 Litern im Jahr (Quelle: Deutscher Kaffeeverband). Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier betrug zuletzt nur noch 112,5 Liter im Jahr. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Kaffeemarkt nach USA und Brasilien. Selbst im Espresso-Land Nr. 1 Italien wird zehn Prozent weniger Kaffee getrunken. Im Kaffee steckt der Gewinn – die altbekannte Weisheit gewinnt mit der verstärkten Nachfrage nach Kaffeespezialitäten wie Espresso oder Latte Macchiato neu an Bedeutung. Paradebeispiel ist der Ausschank von Cappuccino: Rund 97 Prozent der Restaurants servieren die Kaffeeart ihren Gästen den schaumigen Seelenschmeichler. In der Hotellerie und in Kneipen/Bars wird Cappuccino jeweils bei 83 Prozent der Betriebe regelmäßig ausgegeben.
Quelle: Deutscher Kaffeeverband / Fachbefragung „Bedeutung von Kaffeespezialitäten in Hotellerie und Gastronomie“, 2.300 befragte Betriebe im deutschen Gastgewerbe, Dezember 2007; CHD Expert Deutschland
März 2008 – 19% der Hotels wollen renovieren
Jeder fünfte Hotelbetrieb in Deutschland will in diesem Jahr seine Gäste- und Badezimmer teilweise renovieren. Die Investitionsbereitschaft ist mit 57 Prozent in der Drei-Sterne-Hotellerie am höchsten; unter den Vier-Sterne-Häusern wollen in diesem Jahr 41 Prozent und unter den Fünf-Sterne-Hotels nur zwei Prozent in Gästezimmer investieren. Insgesamt ist die Budgetfreigabe in kleineren Häusern (bis 100 Zimmer) am höchsten: 88 Prozent der kleinen und mittelgroßen Hotels haben Modernisierungen fest vorgesehen.
Quelle: Fachbefragung „Hotel-Modernisierungen“, 317 befragte Drei-/Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Februar 2008; CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH

Februar 2008 – 1.200 Coffee-Shops
Mehr als 1.200 Coffee-Shops haben mittlerweile in Deutschland eröffnet – doch trotzdem wird der Kaffee am häufigsten bei der Arbeit (41%) oder zu Hause (38%) getrunken. Den Kaffee auswärts gönnen sich die Deutschen seltener: Elf von hundert Befragten sagen, dass sie ihren Kaffee überwiegend „im Café oder Coffee-Shop“ trinken. Wissenswertes zu Kaffeespezialitäten: 84,8% der Gäste in Hotellerie und Gastronomie bestellen gern einen Cappuccino. Damit gehört das Heißgetränk zu den beliebtesten Kaffeespezialitäten, ebenso wie Espresso (75,8%) und Latte Macchiato (63,5%).
Quelle: Deutscher Kaffeeverband, CHD Expert (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)

Januar 2008 – 11,72 Euro je Restaurantbesuch
Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen bei den Ausgaben für Restaurantbesuche im Mittelfeld. Mit einem Durchschnittsbon von €11,72 je Restaurantbesuch liegt Deutschland fast 40 Prozent unter dem Durchschnittsbon in Frankreich (€18,54) oder rund 20 Prozent unter dem in Spanien (€15,00). Dagegen wird in Schweden (€10,60) oder gar in Ungarn (€4,91) und Polen (€2,40) weniger je Restaurantbesuch ausgegeben.
Quelle: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH (Foto: P. Kirchhoff, pixelio.de)













