Neue CHD Expert-Studie über Gastro-Rauchverbot: Immer mehr Gastronomen erleiden hohe Verluste

58 Prozent vermelden Umsatzrückgang – Über 40 Prozent haben Gästeschwund von mehr als zehn Prozent – Erneute Befragung von 620 Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg

Hamburg, 26. Februar 2008
Die Verluste weiten sich aus. Sechs Monate nach Einführung des Rauchverbotes in der Gastronomie in den ersten Bundesländern wird deutlich: der Rückgang an Gästen, deren Verweildauer und Getränkekonsum fällt stärker als erwartet aus. 58 Prozent der Gastronomiebetriebe in Niedersachsen und Baden-Württemberg – hier gilt das Gastro-Rauchverbot seit Anfang August 2007 – haben einen Umsatzverlust erlitten. Über 40 Prozent der Betriebe verzeichneten sogar einen Umsatzrückgang von mindestens zehn Prozent, in vielen Fällen sogar weit darüber. Dies geht aus einer aktuellen Studie* des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel hervor. Im Februar wurden 628 Entscheider der speisen- und getränkeorientierten Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg telefonisch befragt. Die Quotierung nach Marktsegmenten erfolgte entsprechend den Gesamtmarktanteilen: Befragt wurden 289 Restaurantbetreiber und 296 Kneipenwirte sowie 43 Bar- und Lounge-Betreiber. Die vorliegende Studie ergänzt die gleichartige Untersuchung von November 2007.

„Das Rauchverbot wirkt sich unterschiedlich auf die verschiedenen Gastronomieformen aus: speiseorientierte Betriebe sind am geringsten betroffen“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. „Bei den Bars sind es allerdings bereits zwei Drittel, die nach einem halben Jahr des Nichtraucherschutzgesetzes teilweise erhebliche Einbußen bei der Gästezahl zu verkraften hatten.“ Insgesamt gilt: Es wird weniger ausgegangen und die Gäste verweilen kürzer. „Die meisten rauchenden Stammgäste haben keine Lust darauf, wie Schuljungen vor die Tür geschickt zu werden, um miteinander eine Zigarette zu genießen“, resümiert Lambracht. Die soziale Funktion vieler Kneipen und Bars geht damit ein Stück weit verloren.

Der Getränkeabsatz stottert stark: Beim Bier- und Spirituosenkonsum sind die Einbußen mit 47 bzw. 43 Prozent in allen Gastronomieformen eklatant. Kneipen sind davon besonders betroffen, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken noch etwas ausgleichen können. „Kurzum: Den Gästen schmeckt das Bier nicht mehr so wie früher – eine Zigarette und Pils waren bisher für viele eine Einheit“, kommentiert Lambracht.Der Getränkeabsatz stottert stark: Beim Bier- und Spirituosenkonsum sind die Einbußen mit 47 bzw. 43 Prozent in allen Gastronomieformen eklatant. Kneipen sind davon besonders betroffen, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken noch etwas ausgleichen können. „Kurzum: Den Gästen schmeckt das Bier nicht mehr so wie früher – eine Zigarette und Pils waren bisher für viele eine Einheit“, kommentiert Lambracht.

* Die Studie „Die Folgen des Rauchverbots – Sechs Monate Erfahrungen mit dem Nichtraucherschutzgesetz in der Gastronomie in Baden-Württemberg und Niedersachsen“ (113 Seiten) wurde unabhängig erstellt und ist für 3.050 Euro zzgl. MwSt. erhältlich bei: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, Tel. (04263) 301 300, info@chd-expert.de.

Untersuchungsergebnisse (Auswahl) im Detail:

Auswirkungen des Gesetzes auf die Verweildauer der Gäste
Gravierend macht sich das Nichtraucherschutzgesetz bei der Verweildauer der Gäste bemerkbar. Nicht nur bei den Stammgästen sondern bei allen Gästegruppen verkürzt sich der Aufenthalt im gastronomischen Betrieb deutlich bis eklatant. Nur etwa die Hälfte der Betriebe hat keine Veränderungen festgestellt. Positive Signale bewegen sich im Promillebereich. Besonders Ein-Raum-Betriebe stellen verkürztes Verweilen fest. Selbst bei den Familien wird dies berichtet, wenn auch auf niedrigerem Niveau als bei den anderen Gästegruppen.

Auswirkungen des Gesetzes auf den Getränkekonsum der Gäste
Weniger Gäste und geringere Verweildauer müssen konsequenterweise Auswirkungen auf den Getränkekonsum haben. Mittlerweile berichten in allen Betriebstypen ca. 40 bis 50 Prozent von erheblichen Einbußen in den Getränkekategorien und das nicht nur bei den Alkoholika. Aus den Kneipen wird der stärkste Rückgang beim Konsum von Fass-oder Flaschenbier berichtet. Knapp 40 Prozent aller Betriebe stellen eine Verringerung fest und allein 34 Prozent einen deutlich niedrigeren Absatz von Fassbier, der „Brotmarke“ der meisten Kneipen. Aber auch bei allen anderen Getränkekategorien gibt es erhebliche Einbußen. Da Kneipen naturgemäß praktisch ausschließlich vom Getränkeverkauf leben, sind mit diesen Einbußen auch erhebliche und im Einzelfall existenzbedrohende Umsatzveränderungen verbunden.

 

Schlechtes Jahr für Gastronomie
Das vergangene Wirtschaftsjahr entwickelte sich für die Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg zum Teil sehr negativ. Gründe dafür sind neben der Einführung des Rauchverbotes auch die verregnete Sommersaison. In Baden-Württemberg erlitt die getränkeorientierte Gastronomie einen realen Umsatzrückgang von -3,7 Prozent (im Vergleich mit 2006). Bei den speisenorientierten Gastronomiebetrieben fiel der Umsatzverlust mit real -0,2 Prozent moderat aus. (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg). In Niedersachsen musste die getränkeorientierte Gastronomie im vergangenen einen Umsatzrückgang von rund 13 Prozent hinnehmen. In der speiseorientierten Gastronomie fiel das Minus mit -2,0 Prozent auch noch deutlich aus. (Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Statistik).

Statement von Thilo Lambracht: Erwartungen an Getränkelieferanten steigen
Unter den besonders vom Rauchverbot betroffenen Gastronomen macht sich zunehmend Resignation breit. Über 90 Prozent sind von der bisherigen Unterstützung ihres Branchenverbandes und Lieferanten eher enttäuscht. Dazu ein Statement von Gastronomie-Experte Thilo Lambracht: „Die ‚Verlierer‘ unter den Gastronomen, also diejenigen mit mittleren bis hohen Umsatzverlusten, erwarten von ihren Lieferanten – Brauereien und Getränkefachgroßhändler – eine aktive Beratung bei der Veränderung des Gastronomiekonzepts (21% der Befragten). Die Ratlosigkeit ist so groß, dass die bisherigen Maßnahmen aus eigener Kraft nicht intensiviert werden. Ebenso besteht der Wunsch nach Unterstützung bei Marketingmaßnahmen (28%). Der Erwartungsdruck an die Getränkepartner wird weiter ansteigen, da sich bei der Umsatzentwicklung bisher keine Trendwende abzeichnet.“

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Adressdaten

Unsere Hauptaufgabe besteht darin, Zulieferern im Foodservice-Business bei der Optimierung der Vertriebs- und Marketingstrategien zu unterstützen. Dafür sammeln, bewerten, erweitern und analysieren wir alle relevanten Daten und Fakten aus den Außer Haus Märkten.

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Hoteldatenbank D-A-CH

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POLYGLOT research GmbH stellt Ihnen mit dieser Hoteldatenbank über 8.000 individuelle Hotelobjekte ab 3 Sterne (Komfort)(keine Ketten oder Kooperationsbetrieben) zur Verfügung. Die Struktur ist so aufgebaut, dass Sie neben der postalischen Anschrift weitere hilfreiche Kontakt-und Zusatzmerkmale erhalten. Die Daten sind sofort für Ihre Markteting-und Vertriebsaktionen einsetzbar.

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Außer-Haus-Markt Deutschland 2010

Über 220.000 Betriebe im Gastgewerbe („Commercial Foodservice“) bilden einen sehr atomisierten aber wirtschaftlich attraktiven Markt. Mit der Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2010“ legt POLYGLOT research eine aktualisierte Fassung der bewährten Zusammenstellung von Strukturanalysen der Segmente und Subsegmente, Marktforschungsergebnissen und Betriebstypologien vor. So wird das Universum der freizeitorientierten Gastronomie in seine Subsegmente (z.B. Indoor-Spielplätze, Freizeitparks oder Hallenbäder) differenziert und durch die wichtigsten Kennziffern beschrieben. Die Ausgeh-Gewohnheiten der Altersklassen unterscheiden sich stark und zwar nach Gastro-Typ, Häufigkeit und bevorzugtem Getränk. In der Dokumentation wird es ebenso eingehend beschrieben wie Verweilzeiten die Affinität von weiblichen Gästen für bestimmte Gastro-Typen.

Die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2010“ enthält auf knapp 250 Seiten zahlreiche kommentierte Grafiken, Tabellen und Rankings aus der Marktforschung von POLYGLOT research und ausgewählten weiteren nationalen und internationalen Quellen.

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Die vergessene Zielgruppe

Gasthöfe in Deutschland

POLYGLOT research hat für seine Frühjahrsaktion aus dem Gesamtbestand die 4.000 attraktivsten Gasthöfe zusammengestellt. Diese sind investitionsgeneigt und besitzen an ihrem jeweiligen Standort eine besondere Bedeutung.

Gasthöfe in Deutschland sind Trendgewinner, weil Sie aktuelle Bedürfnisse der Gäste erfüllen.

Zum besseren Verständnis finden Sie hier einen Auszug mit Test-und Strukturdaten

 

Alles über die Foodservice Märkte in Europa

FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking

FACET stellt das Universum der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in den europäischen Ländern dar und bietet alle wichtigen Indikatoren für die Markt- und Produktentwicklung. Weitere Informationen

Vorselektierte Hoteldaten

 

 

 

 

 

 

 

Hoteldaten aus den  Postleitzonen (0-9):

Ab dem 23. Dezember 2009 sind unsere neuen vorselektierten Hoteldatenbanken
aus den Postleitzonen verfügbar.
Hierzu haben wir den gesamten
Hotelmarkt ab 3 Sterne und 21 Zimmer (Datenbeispiele finden Sie hier: Hoteldaten) getrennt nach den 10 Postleitzonen selektiert.

Struktur und Testdaten finden Sie hier:  "Adressen"

Für Ihre Fragen stehe wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
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Neu: Erfolgsfaktor Wein in der Speisengastronomie

Nicht nur im privaten Bereich sondern auch in der Gastronomie wird Wein immer populärer. Damit ist Wein ein relevanter Erfolgsfaktor in der Speisegastronomie. POLYGLOT research hat im Mai 2009 die Entscheider von mehr als 350 gehobenen Restaurants und Hotelrestaurants befragt und die teilweise überraschenden Ergebnisse auf 102 Seiten aufbereitet.

  • Welche Motive stehen hinter der Wahl einer bestimmten Einkaufsstätte und welche Dienstleistungen sollte dieser Beschaffungspartner für den Gastronomen erfüllen?
  • Was wird an Unterstützung von den Marketingorganisationen der Weinbranche erwartet und was sind die Trends bei den Weinherkunftsländern?
  • Auf der Gästeseite hat CHD Expert sich insbesondere ausführlich dem Thema Preisstellungen unter besonderer Berücksichtigung der Ausschankgröße gewidmet. Wie viele offene Positionen führt das durchschnittliche Restaurant und was ist die beliebteste Glasgröße in den neuen Bundesländern und zu welchem Preis wird sie in den Business-Hotels angeboten?

Diese Studie ist eine umfassende Datenquelle für Einkaufsverantwortliche im Hotel, Vertriebsorganisationen der Weinwirtschaft, Großhändler und auch den marketingorientierten Gastronomen selbst.

Für Fragen stehen wir ihnen selbstverständlich zur Verfügung:
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Inhaltsangabe " Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie"
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HOTEL UPGRADE 2010

"HOTEL UPGRADE 2010 – Modernisierungen und Investments in der deutschen Hotellerie"

 

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Ihre Fragen beantworten wir gern direkt unter: 04263-301-137

Neue Studie: MICE Business 2009

MICE Business 2009

Die neuen Studie: „MICE Business 2009 – Strukturen und Veränderungen im Tagungs- und Bankettgeschäft der deutschen Hotellerie“

Im Juni wird die neueste Studie von POLYGLOT research über die Hotellerie in Deutschland erscheinen. Diesmal haben wir uns des Tagungs- und Bankettgeschäfts angenommen und auf der Basis von 350 repräsentativ ausgewählten Hotels die Entwicklung der wichtigsten Kennziffern ermittelt. Verschaffen sich wertvolle Erkenntnisse über einen Markt im Wandel.

 

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Hotel Buchungsportale 2009

Neu:"Hotel Buchungsportale 2009"

 

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Alle Adresspakete aus dem Ausser Haus Markt

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